Auch heuer findet vom 20. Juni bis 22. Juni 2025 wieder das traditionelle Fest der FF-Schwarzenbach statt.
Es beginnt am Freitag ab 18 Uhr mit der 14. Schwarzenbach Fire Trophy bei der wieder zahlreiche Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren um die besten Zeiten kämpfen werden. Ab 21 Uhr heizen die „Blinding Lights“ das Festzelt nochmals auf und in der Disco werden diesmal Hits der 90er aufgelegt.
Samstag ab 17:30 Uhr rasen die Funbiks bei jedem Wetter um den angelegten Rundkurs wobei wieder jenes Team gewinnt, welches in der vorgegebenen Zeit die meisten Runden gedreht hat. Gesondert gewertet werden die originellsten Fahrzeuge und Kostüme der Fahrer. Ab 21 Uhr geht vermutlich die Stimmung mit den „Krochledern“ durch die Zeltdecke wobei auch in der Disco die DJ’s „Ron & Mike“ die Dachziegeln zum vibrieren bringen werden.
Am Sonntag um 10 Uhr zelebriert P. Mag. Altmann Wandt die Messe und wird von den „Zaumbradlern“ musikalisch begleitet. Ab 13 Uhr gibt es das heurige musikalische Highlite mit den „Edelseer“.
Bürgermeister und Feuerwehrkommandant Brandrat Andreas Ganaus freut sich über einen regen Besucherstrom und hofft auf gutes Wetter. Kulinarisch werden die Gäste wieder mit Grillhendeln und diversen Speisen verwöhnt. Für nichtmotorisierte Gäste steht ein Taxidienst zum und vom Fest bereit.

Um 2:28 wurde die FF-Schwarzenbach zum Brand im Obergeschoß eines eines Wohnhauses gerufen. Der Brand ergriff rasch alle Wohnräume des Obergeschoßes. Die Bewohner konnten sich aus eigener Kraft aus dem brennenden Haus retten.
Der Einsatzdauerte bis in die frühen Morgenstunden.

Um 14:20 Uhr wurde die FF-Schwarzenbach zu einem Vegetationsbrand in Frankenfels Falkensteinrotte gerufen.
Von Wanderern wurden mehrere glosende Abbrandflächen auf einer gerodeten Waldfläche entdeckt. Die rauchenden Flächen wurden mit Waldbrandwerkzeugen aufgelockert und abgelöscht.

Am 24.4.2025 haben 8 Kameraden der FF-Schwarzenbach gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Kirchberg, Frankenfels, Weissenburg und Loich an der Unterabschnittsübung SÜD teilgenommen.

Übungsziele waren:

  • Menschenrettung unter Atemschutz
    Annahme war: Eine verletzte Person in einem Bagger und Austritt unbekannter Flüssigkeiten aus verschiedenen Behältern.
  • Arbeiten mit Chemikalienschutzanzug CSA2
    Zuerst wurde die veletzte Person unter Tragen eines Chemikalienschutzanzuges aus dem Bagger geborgen und den Rettungskräften übergeben.
    Anschließend konnten die Flüssigkeiten anhand der auf den Behältern angeführten Schadstoffnummern als extrem gefährlich eruiert werden. Die Austrittsöffnungen konnten verschlossen und die Behälter in einer Wanne gesichert abtransportiert werden.
  • Aufbau eines Dekontaminierungsplatzes
    Zur Dekontaminierung der eingesetzten Hilfsmittel und Rettungskräfte wurde ein Plartz eingerichtet bei dem die kontaminierten Personen und Anzüge gereinigt wurden.
  • Aufbau eines Atemschutzsammelplatzes
    Für die Atemschutzträger wurde eine zentrale Stelle eingerichtet bei der die Träger ihre Geräte tauschen, befüllen und sich selbst erholen können.
  • Löschangriff auf eine Gebäude
  • Rettung einer bewusstlosen Person aus verrauchtem Wohnraum

Aus noch ungeklärter Ursache entzündete sich auf einem steilen Waldstück direkt neben der Fahrbahn niederes Buschwerk. Durch die Aufmerksamkeit vorbeikommender Passanten konnte die Feuerwehr rasch verständigt werden..
Die FF-Schwarzenbach war mit dem TLF4000, 3 C-Rohren und Waldbrandbekämpfungswerkzeugen im Einsatz. Weitere Glutnester konnten mit der Wärmebildkamera geortet und bekämpft werden. Mitttels Tauchpumpe konnte der TLF 4000 aus dem nahegelegenen Bach mit Löschwasser versorgt werden.

Am 22.02.2025 wurden um 09:02 Uhr die Freiwillige Schwarzenbach zu einem Brand einer Hackschnitzelheizung in die Lehengegend auf den Frankenfelsberg, Hausname Obermassing) alarmiert.

Auf einen ehemaligen Bauernhof, der zurzeit saniert wird, kam es bei der Hackschnitzelfeuerungsanlage im Heizraum zu einem Brand. Zwei Atemschutztrupps nahmen die Brandbekämpfung auf und konnten nach kurzer Zeit den Brand unter Kontrolle bringen. Mehrere Tanklöschfahrzeuge der umliegenden Feuerwehren standen zur Verfügung da in diesem Bereich des Frankenfelsberges keine Löschwasserreserven zur Verfügung steht. Nachdem die Atemschutztrupps die brennenden Hackschnitzel abgelöscht hatten wurde noch das Brandgut aus dem Heizraum entfernt.

Übungsziel war das Kennenlernen verschiedener Pumpentypen und deren Besonderheiten, die Handhabung der Pumpenelemente am Löschfahrzeug und das Ansaugen bei Niedrig-Wasserstand.

Übungsannahme war: Ein PKW ist von der Straße abgeko0mmen und in das Bachbett gerutsch. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht selbst befreien.
Die Fahrertüre wurde gewaltsam geöffnet und eine Person geborgen. Mit Verletzungen unbestimmten Grades wurde die verunfallte Person mittels Bergebord und Seilwinde die steile Böschung emporgezogen.

Der bisherige Kommandant-Stellvertreter der FF-Schwarzenbach Herbert Wieland BI feierte heuer seinen 65. Geburtstag. Aus diesem Grund hat Andreas Ganaus BR zu einer Wahlveranstaltung des 1. und 2. Kommandanten-Stellvertreter in das FF-Haus Schwarzenbach geladen.
Zur Wahl stellten sich: Heinz Enne jun. BI (1. Stv) und Andreas Ganaus jun BM (2. Stv). Beide Kameraden wurden einstimmig gewählt und von VzBm Josef Hochgerner angelobt.

Im Anschluß an die Wahlveranstaltung wurden die Kameranden und Begleitpersonen zu einer Abschiedsfeier von Herbert Wieland geladen. Von der Gemeinde Schwarzenbach erhielt Herbert Wieland das Goldene Ehrenzeichen der Gemeinde Schwarzenbach welches von Bürgermeister Andreas Ganaus überreicht wurde. Die Kameraden der FF-Schwarzenbach beschenkten Herbert Wieland mit einem Feuerkorb versehen mit dem Wappen der Freiwilligen Feuerwehr und dem Wappen von Schwarzenbach.
In den Ansprachen würdigten die Redner die hervorragenden Dienste und den beruhigenden Stil von Herbert Wieland im Bereich der Einsätze und Übungen der FF-Schwarzenbach.
Herbert Wieland zog in seiner Rede eine kurze Bilanz seiner langjährigen Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach, untermalt mit lustigen Episoden der letzten Jahre, und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und Kameradschaft die er in den vielen Jahren erfahren durfte. Er versicherte, auch in den kommenden Jahren für die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbach zur Verfügung zu stehen. Wir wünschen Herbert Wieland weiterhin viel Elan und Tatkraft und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der FF-Schwarzenbach.

Im Zuge der Versammlung wurden zwei neue FF-Kameraden Harald Maglock und Oliver Tröstl von Andreas Ganaus angelobt.

Tätigkeitsbericht vom 14.9.24 bis 16.9.24

Am 14. September 2024 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbach erstmals um 12:30 Uhr telefonisch von Privatpersonen zu Sicherungsarbeiten aufgrund des herrschenden Unwetters verständigt. Die erste Alarmierung passiertem 13:19 Uhr für Auspumparbeiten. Ab diesem Zeitpunkt folgten kontinuierlich weitere Einsätze.
Die Mannschaft wurde schnell auf alle verfügbaren Fahrzeuge aufgeteilt, um die verschiedenen Einsatzstellen gleichzeitig bearbeiten zu können. Die Lage eskalierte rasch, weshalb parallel dazu mit dem Befüllen von Sandsäcken begonnen wurde. Unterstützung erhielten wir von mehreren privaten Traktorenbesitzern, die uns bei den Maßnahmen halfen.
Die Einsätze umfassten hauptsächlich Auspumparbeiten, die Sicherung von Gebäuden und das Lösen von Verklausungen. Da bereits früh erkennbar war, dass die Nacht einsatzreich würde, richtete man im FF-Haus auch ein Notquartier ein. So wurden die Einsätze bis spät in die Abendstunden fortgesetzt und durchgehend gearbeitet. Gegen 4 Uhr des 15. September überschlugen sich dann die Ereignisse.

Am 15. September um 04:56 Uhr wurde eine nochmalige Alarmierung der ganzen FF-Manschaft Schwarzenbach ausgelöst und die Gemeinde gab Zivilschutzalarm. Es folgten unzählige Einsätze darunter Menschenrettungen, Evakuierungen, Auflösen von Verklausungen und das Sichern von Hangrutschungen. Als der Wasserpegel seinen Höchststand erreicht hatte, war ein Großteil des Einsatzgebiets nicht mehr erreichbar. Trotz dieser schwierigen Umstände gelang es durch massiven Personal- und Materialeinsatz den Großteil der Ortschaft zu halten und schwerwiegendere Schäden zu vermeiden. Am Abend des 15. September wurde das Einsatzgebiet schließlich mit einer minimalen Besatzung im FF-Haus verlassen.

Ab dem 16. September 2024 wurden die Arbeiten fortgesetzt, wobei die Prioritäten auf dem Freimachen der Verkehrswege und dem Auspumpen von Kellern lag. Zusätzlich kämpften wir an diesem Tag mit weiteren Verklausungen und Murenabgängen.

Abschließende Daten:

  • Niederschlag von Samstag bis Sonntag mittags: über 300 mm/m²
  • 48 Stunden durchgehend im Einsatz
  • Über 100 Einsätze
  • 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Schwarzenbach
  • Tägliche Unterstützung durch etwa 20 freiwillige Helfer
  • 8 Traktoren im Einsatz
  • 2 Lkw mit Holzkran
  • 1 Bagger
  • 1 Radlader

Diese Unwetterkatastrophe zeigte eindrucksvoll das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach sowie der unterstützenden Helfer in einer extremen Notlage.